Pfarreien


Herzlich willkommen bei der Seelsorgeeinheit Graun im Vinschgau


Graun - Reschen - St. Valentin - Langtaufers


4 Pfarreien - vereint in Christus

ST. VALENTIN

RESCHEN

GRAUN

LANGTAUFERS

Die Seelsorgeeinheit Graun im Vinschgau wurde 2012 errichtet

und besteht aus 4 Pfarreien mit 5 Kirchen.


Das Logo stammt von Eller Florian.


"Das neue Logo der Seelsorgeeinheit von Graun ist eine graphische Darstellung von Kompositionsformen historischer sakraler Bauwerke der 4 Fraktionen von Graun, Reschen, St. Valentin und Langtaufers. Die Harmoniegesetze und die Stilmerkmale von der Gotik bis zur Neuromanik der Pfarrtürme unserer Gemeinde, versinnbildlichen die imposante Baukunst und die tiefe Religiosität unserer Vorfahren und stärken somit unser Selbstbewusstsein.Das Element Wasser ist von großer Bedeutung, da der Reschenstausee die Geschichte unserer Gemeinde prägt. Die Hände versinnbildlichen die Kraft, die Gemeinschaft und die Zusammengehörigkeit unserer Zeit. Besonders beeindruckt hat mich ein Vers aus der Bibel wo es heißt: „Deine Hände, großer Gott, halten unsere Erde“, dies wurde somit Bestandteil der gesamten Komposition für das neue Logo der Seelsorgeeinheit von Graun."


Florian Eller, im Dezember 2011

Der Pfarreienrat ist das Gremium, das aus Vertretern und Vertreterinnen der einzelnen Pfarreien der Seelsorgeeinheit besteht. Der Pfarreienrat hat u. a. folgende Aufgaben: Die Zusammenarbeit der Pfarreien fördern,

gemeinsame pastorale Initiativen in der Seelsorgeeinheit planen und durchführen, eine Gottesdienstordnung für alle Pfarreien ausarbeiten, Entscheidungen fällen, die über die Pfarreien hinaus zu treffen sind, wie z.B. Erstkommunionfeiern, Firmung, Taufen etc. Die Mitglieder des Pfarreienrates sind:

  • Don Klaus - Pfarrer (Graun)
  • Anton Pfeifer - Seelsorger (St. Valentin)
  • Peppi Leone - Diakon (Reschen)
  • Valentin Paulmichl (Graun)
  • Renate Nobile (Graun)
  • Waltraud Folie (Reschen)
  • Herbert Rapp (Reschen)
  • Josef Folie (Langtaufers)
  • Rita Thöni (Langtaufers)
  • Christoph Moriggl (St. Valentin)

Pfarrei zur hl. KATHARINA - GRAUN

                        Foto: M.C.

Der Pfarrgemeinderat von Graun


  • Steiner Robert - Vorsitzender
  • Paulmichl Valentin - Vizevorsitzender
  • Nobile Renate
  • Blaas Maria
  • Ferdinand Warger
  • Röd Rosmarie
  • Blaas Zita
  • Padöller Manuel
  • Daniel Martha

Patrozinium: 25. November

ca. 377 Seelen

1520 m ü. d. Meer

Kirchen und Kapellen in der Pfarrei Graun

Pfarrkirche zur hl. Katharina von Alexandrien (25. November)

Alte Pfarrkirche von Graun;

Foto: Archiv Museum Vinschgauer Oberland

Neue Pfarrkirche von Graun;

Foto: M.C.

Ursprünglich gehörten Graun, Reschen und Langtaufers zur Pfarrei Mals und wurden von dort aus versorgt. Wegen der weiten Entfernungen zur Pfarrkirche, welche Berichten zufolge besonders im Winter nur schwer und zum Teil unter Lebensgefahr zu erreichen war (Kinder und Kranke seien zum Teil ohne den Empfang des Taufsakramentes bzw. der Sterbesakramente wegen des langen Weges gestorben), wurde 1357 in Graun eine Filialkirche zu Ehren der Märtyrin Katharina eingeweiht.



1440 wurde die Filiale Graun schließlich zur eigenständigen Pfarrei erhoben und von Mals losgelöst. 1488 wurde die Kirche erneut geweiht, wahrscheinlich aufgrund einer Vergrößerung.



Um 1636, gegen Ende des 30jährigen Krieges, wurde die Pfarrkirche von Graun - wie viele andere Kirchen und Kapellen auch - ein Opfer der Plünderungen durch Söldnertruppen, welche von Süden her über den Reschen zogen.

Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Pfarrkirche erneut vergrößert und geweiht, wurde aber schon bald wieder zu klein für die stark wachsende Gemeinde: es gab "2.383 Seelen in der Gemeinde, wovon 1.816 Kirchgänger waren", die Kirche bot aber nur 900 Personen Platz. Außerdem war die Empore bereits baufällig, weshalb eine neue Pfarrkirche erbaut werden sollte. Der damalige Pfarrer von Graun, Josef Beil, bemühte sich sehr um den Neubau der Kirche, und am 22. Mai 1833 wurde schließlich der Grundstein für die neue Pfarrkirche gelegt. Die Geldmittel reichten allerdings nicht aus, sodass der Neubau nur durch zusätzlich erbettelte Geldspenden des Kaisers und durch die Hilfe diverser Förderer fertiggestellt werden konnte. Ein bekannter Förderer war Josef Duile, ein gebürtiger Grauner und k.k. Baudirektionsadjunkt in Innsbruck, dessen Grabstein in Graun zu finden ist. Am 23. September 1838 konnte der Weihbischof von Brixen die neue Kirche mit drei neuen Altären einweihen. Kirche und Turm waren nicht direkt zusammengebaut, der Glockenturm war noch von der ältesten St. Katharina-Kirche übriggeblieben. Er stand von der neuen Pfarrkirche isoliert.

Im Ersten Weltkrieg mussten 3 Glocken abgegeben werden. Um die älteste Glocke vor dem Einschmelzen zu bewahren, wurde sie auf dem Friedhof vergraben, ein Kreuz darauf gestellt, und nach dem Krieg wieder ausgegraben.

Im Jahr 1950 wurde die Pfarrkirche ebenso ein Opfer der Seestauung wie das restliche Dorf. Der letzte Gottesdienst fand am 09. Juni statt, am Nachmittag desselben Tages wurde das Allerheiligste im Rahmen einer Prozession in die St. Anna Kapelle gebracht. Die Glocken läuteten das letzte Mal am 16. Juli, einem Sonntag, zwei Tage später wurden sie vom Turm genommen und in die neue Pfarrkirche gebracht. Am Sonntag, den 23. Juli, sollte die Kirche mit 150 Sprengladungen Dynamit in die Luft gesprengt werden, was allerdings nicht gelang; die Mauern hielten stand und mussten anschließend 4 Tage lang Stück für Stück gesprengt werden. Der Turm im Stausee erinnert heute noch an diese einstmals größte Kirche im ganzen Vinschgau.

Die heutige Pfarrkirche von Graun (Grundsteinlegung 29. Mai 1950, Fertigstellung am 02.12.1951, Weihe am 18. Mai 1954 durch Bischof Josef Gargitter) wurde zusammen mit dem neuen Dorf gebaut, ist aber viel kleiner als die alte Pfarrkirche, die dem Stausee zum Opfer fiel.

Fotos und nähere Informationen zur Seestauung finden sie z.B. hier.


St. Martin in Giern (11. November)

Die kleine Martinskapelle - sie hat keine Messlizenz - steht etwas abseits der Hofstelle von Giern. Es sind keine Aufzeichnungen zur Baugeschichte bekannt, sie wurde vermutlich Ende 1700 / Beginn 1800 erbaut.

Das Bild im Hauptaltar zeigt den hl. Martin zu Pferd mit dem Bettler. Neben dem Hauptaltar steht ein zweiter, kleiner Altar (Ende 18. Jh.), welcher möglicherweise von der Pfarrkirche Graun geschenkt wurde.

In der Kapelle befinden sich auch Kreuzwegstationen (Stahlstiche). Einige Kunstgegenstände wurden bei früheren Einbrüchen gestohlen.

Foto: Othmar Pider

St. Anton in Spin (13. Juni)

Foto: Othmar Pider

Die heutige Kapelle stammt aus dem Jahr 1836; sie hatte eine  Vorgängerkapelle (möglicherweise sogar zwei), welche etwas näher an den Häusern stand und im 17. Jh. mit finanziellen Mitteln von Frau Magdalena Mathuin erbaut wurde.

Der Innenraum der heutigen Kapelle wurde 1883 mit einem Deckengemälde und Ornamenten geschmückt. Das barocke Hochaltarbild stammt aus dem Jahr 1690 und stellt die hl. Maria mit Kind, den hl. Antonius und den hl. Martinus dar.

1976 wurden die zum Altar gehörenden Figuren und Engel bei einem Einbruch gestohlen. In der St. Anton-Kapelle gibt es nicht wie üblich 14, sondern 15 Kreuzwegstationen. Die 15. Station zeigt Kaiserin Helena mit dem Kreuz Christi.

Der hl. Antonius von Padua war einer der beliebtesten Volksheiligen und wird als Viehpatron, Patron der Partnersuchenden, der verloren gegangenen Gegenstände u.v.m. verehrt. Die Kapelle war lange Zeit eine beliebte Wallfahrtskapelle. Vor der Seestauung wurden noch 2 bis 3 Messen pro Jahr gelesen, nach der Seestauung geriet die Kapelle jedoch mehr und mehr in Vergessenheit. Nach der Verlegung der Hofstätten war sie gänzlich dem Verfall preisgegeben, bis die schließlich baufällige Kapelle in den Jahren 1997-1999 - finanziert von einigen Privatpersonen - fachgerecht restauriert wurde.

St. Anna in Graun (26. Juli)

Das St. Anna Kirchlein steht auf einem Hügel mit wunderbarem Blick über den obersten Vinschgau. Archäologen vermuten an der Stelle einen Vorgängerbau oder eine Kultstätte.


Das heutige gotische Kirchlein wurde am 12. Mai 1521 vom Weihbischof von Chur konsekriert. Vor 1850 war an Stelle des Turmes ein "kleines, gemauertes, kaminartiges, oben rundes Türmchen", welches 1850 durch einen Turm ersetzt wurde, welcher seinerseits 1893 zur Gänze neu erstellt wurde. In den Jahren 1897 - 1903 wurde die Kapelle mitsamt dem sehr schön gestalteten Altar im Renaissancestil gründlich restauriert. Der Südeingang wurde zugemauert, eine Empore eingezogen und ein West-Portal eingesetzt.

1964 konnte man in Zeitungen von einem Kirchenraub im St. Anna Kirchlein lesen, bei welchem die 70 cm großen Statuen des hl. Rochus, des hl. Sebastian und der hl. Mutter Anna gestohlen wurden.

Es gibt mehrere Sagen über den Hügel, auf dem das St. Anna Kirchlein steht. Eine bezieht sich auf die Stifter-Familie der Kapelle: Wurde einem im Mittersee hausenden Drachen nicht wöchentlich ein Mensch zum Fraße vorgeworfen, mordete dieser nach Belieben. Die Menschenopfer wurden der Reihe nach aus den einzelnen Familien genommen. Als die Familie des Grafen "Kuen Belasi" an der Reihe war, machte der Graf das Gelübde, eine Kapelle auf dem Hügel zu errichten, wenn seine Familie verschont bliebe. Und siehe da: der Drache wurde von einem Unbekannten getötet. Zum Dank ließ der Graf das St. Anna Kirchlein mitsamt Altar erbauen. Auf dem Altar ist die gesamte Stifterfamilie abgebildet, die vom Drachen verschont wurde. Außerdem ist die hl. Margareth mit dem Drachen und der hl. Georg mit dem Drachen auf dem Altar abgebildet.

St. Anna in Arlund (26. Juli)

Foto: M.C.

Die ursprüngliche Kapelle stand - wie der Weiler Arlund - tiefer als heute und versank in den Fluten des Stausees. Es gibt keine Urkunden über diese alte Kapelle, der Altar stammte aus dem späten 18. Jh.

Die neue Kapelle aus Stein wurde vom Montecatini-Konzern im Jahre 1952 errichtet und entspricht in ihrer Form ungefähr der alten Kapelle.

Das spätbarocke Altärchen stammt aus der alten Kapelle. Das Altarbild zeigt die Mutter Anna mit der jugendlichen Maria, dem hl. Isidor und hl. Aloisius. Die heutigen Kniebänke stammen aus der alten Friedhofskapelle von Graun.

Pfarrei zum hl. SEBASTIAN - RESCHEN

  Foto: M.C.

Der Pfarrgemeinderat von Reschen


  • Schöpf Hubert - Vorsitzender
  • Folie Waltraud - Vizevorsitzende
  • Patscheider Gabriela Habicher
  • Moriggl Bruno
  • Stecher Sabine Federspiel
  • Rapp Herbert
  • Blaas Lukas

Patrozinium: 20. Jänner

ca. 737 Seelen

1513m ü. d. Meer


Kirchen und Kapellen in der Pfarrei Reschen

Pfarrkirche zum hl. Sebastian (20. Jänner)

Pfarrkirche von Reschen

Foto: M.C.

Ein Weihbrief lässt den Schluss zu, dass die erste Kapelle zum hl. Sebastian und hl. Fabian im Jahre 1472 geweiht wurde. 1638 wurde der zugehörige Friedhof eingesegnet. Die Kapelle wurde im 17. Jahrhundert vergrößert und am 4. August 1662 vom Churer Bischof zu Ehren der Hlst. Dreifaltigkeit, der seligen Jungfrau Maria und des hl. Sebastian neu eingeweiht. Im Zuge der Vergrößerung wurde auch eine Empore errichtet.

Im 18. Jahrhundert war die Kirche lange Zeit in einem schlechten Zustand, es mangelte an finanziellen Mitteln für Instandhaltungsarbeiten. Im "Harrasser: Dorfbuch von Reschen" heißt es auf S. 39 - 40: "Das Expositurkirchlein zum hl. Sebastian am Reschen ist anerkannt eines der armseligsten in unserem Vaterlande, nicht nur seit Jahren an Raum viel zu klein, sondern in Folge der Feuchtigkeit von innen so sehr mit Grünspan überzogen, dass die Schließung derselben von Seiten des Hochw. Fürstbischöflichen Ordinariats nicht ohne Grund zu befürchten stand."

Es sollte eine neue Kirche erbaut werden, die Pläne hierfür waren längst bereit, aber die Gemeinde war zu arm um die Arbeiten auszuführen. Deshalb gründete Hochw. Martin Blaas (1817-1863) einen Kirchenbaufond, wanderte 4 Monate lang durch fast ganz Österreich und sammelte so Geldspenden. So konnte 1856 mit dem Neubau der Kirche begonnen werden.

Bei der Errichtung des Dachstuhls ereignete sich ein schweres Unglück, 7 Personen stürzten ab, 2 versterben, 5 wurden zum Teil schwer verletzt.

Am 20. Jänner 1864 - dem Tag des Patroziniumfestes - war der Bau fertiggestellt. Sie wurde 1873 von Bischof Vinzenz Gasser eingeweiht. In der Kirche gab es 3 Altäre: den Hochaltar zum hl. Sebastian, den rechten Seitenaltar zu Ehren der Immaculata (Unbefleckte Empfängnis, das Bild zeigt die Aufnahme Mariens in den Himmel) und der linke Seitenaltar zu Ehren der hl. Elisabeth. Die Orgel wurde um 1870 errichtet. Insgesamt waren bis zum 1. Weltkrieg 5 Glocken installiert.

1933 wurde Reschen zur selbstständigen Pfarrei erhoben, bis dahin war Reschen eine von Graun abhängige Expositur. Am 19. August 1951 feierte Pfarrer Kassian Öggl den letzten Gottesdienst in der alten Pfarrkirche, danach war durch die Seestauung bereits Wasser in die Kirche eingedrungen. Erst 10 Jahre später wurde das Gotteshaus abgerissen.

Die heutige Pfarrkirche (Bild links) wurde 1951 - 1953 erbaut (Architekt Platter Luis, Bozen). Es war wenig Geld vorhanden und musste gespart werden. Viele der ursprünglich geplanten Arbeiten wurden gestrichen. Den Schwerpunkt des von Wolfram Köberl gestalteten Freskos in der Apsis bildet das Martyrium des hl. Sebastian. Die beiden Seitenaltäre aus grauem Marmor stammen von der alten Grauner Pfarrkirche. Die Seitenaltarbilder (Immaculata und hl. Elisabeth) wurden aus der alten Reschener Pfarrkirche gerettet. Die heutige Orgel stammt aus dem Jahre 1995. Im Turm hängen insgesamt 7 Glocken, die schwerste wiegt 1200 kg, die leichteste ist gleichzeitig die älteste: Sie stammt aus dem Jahr 1476 und wiegt 70 kg.

Vallierteck

Fotos: S. F.

Diese Kapelle ist ein beliebter Wallfahrtsort des Obervinschgaus. Ein im Jahre 1895 errichteter Kreuzweg führt vom Dorf zur Kapelle.

Laut mündlicher Überlieferung wurde die erste Kapelle von Vallierteck von einem Bauern errichtet, dem sein Heuwagen 1775 samt seinen Kindern in die Valliertschlucht stürzte. Er gelobte eine Kapelle zu errichten, wenn er seine Kinder heil wiederfände. Er fand Kinder und Tiere wohlbehalten und löste sein Versprechen ein. Diese Kapelle war ein Bildstock. Er ist heute nicht mehr erhalten.

Die heutige Kapelle wurde 1886 errichtet. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Innenraum mit Tapetenmustern, Rank- und Flechtwerk bemalt. 1988 wurde die Kapelle innen und außen restauriert. Der Altar zeigt eine Darstellung der Maria-Hilf-Madonna.

St. Nikolaus in Rojen (6. Dezember)

Foto: Othmar Pider

Über diese Kapelle ist wenig Genaues bekannt. Sie gehört zu den Höfen von Rojen. Die Kapelle setzt sich aus 2 Baukörpern zusammen. Der ältere Teil reicht bis ans Ende des 13. Jh. bzw. zum Beginn des 14. Jh. zurück. Zwischen 1350 und 1400 wurde ein quadratischer Raum angebaut. Im 16. Jahrhundert wurde die Kapelle umgebaut.

Das Gewölbe im Altarraum ist mit Fresken ausgemalt. Der kleine barocke Altar wurde 1760/61 vom Tischlermeister Johannes Noggler und vom Fassadenmaler Antoni Jäger (beide aus Graun) hergestellt. Drei Statuen zierten bis 1976 den Altar: St. Nikolaus, St. Rochus und St. Sebastian. Leider wurden die originalen Figuren im Jahr 1976 bei einem Einbruch gestohlen. Sie wurden durch Kopien ersetzt.

St. Josefskapelle

Foto: M.C.

Bis zur Seestauung stand die alte Josefskapelle in Pitz. Es gibt bisher keine Urkunden über den Bau oder die Weihe der Kapelle. Einen Hinweis gibt die Jahreszahl 1733, welche auf einer Mauer geschrieben stand. Die spitzen Fenster lassen allerdings auf ein älteres Datum schließen.

Das Altarbild wurde 1740 von Nikolaus Auer aus St. Martin in Passeier gemalt und zeigt Maria mit dem Kind, den hl. Josef und den hl. Benedikt.

Die alte St. Josefskapelle wurde bei der Seestauung abgerissen und durch einen Neubau (Bild links) im heutigen Neudorf von Reschen ersetzt. Die neue Kapelle sollte als Entschädigung für 2 Kapellen gelten (die Josefskapelle von Pitz und die "Schlosserkapelle" im versunkenen Dorf, von der heute nur ein Altarbild existiert). Die Einweihung der neuen Josefskapelle erfolgte am 29. November 1951.

Freinademetzkapelle

Fotos: S.F., M.C.

Die Freinademetzkapelle befindet sich zwischen der Pfarrkirche und dem Pfarrwidum von Reschen. 1982 wurde aus dem ursprünglich als Pfarrsaal geplantem Raum eine Werktagskapelle errichtet, die bei "kleineren Anlässen" ca. 40 Personen Platz bietet und wärmer ist als die große Pfarrkirche. Die Einweihung fand am 26. November 1982 statt.

Pfarrei zum hl. VALENTIN

ST. VALENTIN a. d. H.

Der Pfarrgemeinderat von St. Valentin


  • Moriggl Christoph
  • Plangger Klaus

Foto: M.C.

Die nicht besetzten Plätze sind vakant; wer im PGR mitarbeiten möchte, soll sich bitte bei Don Klaus, Klaus oder Christoph melden.

Kirchgasse 11

39027 St. Valentin a.d.H.


Patrozinium: 07. Jänner

1475 m ü. d. Meer

ca. 836 Seelen

Kirchen und Kapellen in der Pfarrei St. Valentin

Pfarrkirche zum hl. Valentin

Die Pfarrkirche vor und nach der Renovierung im Jahr 2012

Die erste Kapelle von St. Valentin - ein Vorgänger der heutigen Pfarrkirche - wurde am 16. Oktober 1140 geweiht und war die zum St. Valentin-Hospiz gehörende Kapelle, gegründet von Ulrich Primele aus Burgeis. Wegen des Hospizes war St. Valentin zu jener Zeit das religiöse Zentrum des Oberlandes. (Das erste Gotteshaus in Graun wurde erst 1357 geweiht). Im Jahr 1771 wurde die alte Kirche vergrößert, in dem ein Presbyterium angebaut wurde. Von dieser Vorgängerkirche des heutigen Gotteshauses sind heute noch Kreuzweg-Stationenbilder vorhanden. 1603 hieß die Pfarrkirche nachweislich immer noch Kapelle, sie stand tief in der Erde und war deshalb "feucht und elend"; 1825 wurde sie schließlich abgerissen.

Die heutige Pfarrkirche wurde unter Pfarrer Christian A. Renner (Pfarrer von 1820 - 1838) erbaut und am 4. Oktober 1832 geweiht. Der alte Glockenturm blieb aus Geldmangel bestehen - bis auf eine geringe Erhöhung. Zur Pfarrgemeinde gehören auch 6 Kapellen.

Im Sommer 2012 wurde der Pfarrkirchturm renoviert und erstrahlt seitdem in neuem Glanz.

Weitere Informationen zu dieser Renovierung inkl. Urkunde in der alten Pfarrkugel finden Sie hier.

St. Josef-Kirchlein in Monteplair

Die Kapelle im Dörfl (Muntaplair) wurde am 10. Oktober 1705 geweiht. Jakob Dietl und dessen Mutter Anna Lutzin ließen die Kapelle auf eigene Kosten erbauen.

Eines der 2 Glöcklein des Dörfler Kirchleins stammte aus dem Jahr 1798 und musste 1918 für Kriegszwecke abgeliefert werden und wurde später wieder ersetzt. Heute sind 2 Glocken installiert. Das Altarbild zeigt den hl. Josef, die Seitenstatuen stellen den hl. Martin und den hl. Florian dar.

Anlässlich der Primiz von Hochw. Herrn Kassian Waldner (1941-1998), ein gebürtiger Dörfler, wurde das Dörfler Kirchlein auf Anordnung des damaligen Pfarrers, Alois Rainer, restauriert. 2004 wurde das Kirchlein unter Pfarrer Anton Pfeifer entfeuchtet und gründlich restauriert und erstrahlt seitdem in neuem Glanz. Fotos: M.C.

Kapelle zum hl. Florian in Kaschon

Die Kapelle wurde ungefähr im Jahr 1825 von den Bauern Inner Kaschon gebaut und ist dem hl. Florian geweiht, welcher auf dem Altarbild gemeinsam mit dem hl. Martin zu sehen ist. 1982 wurde die Kapelle ausgiebig renoviert. Das Kirchlein besitzt 2 Glocken aus den Jahren 1846 bzw. 1922.

Foto: Othmar Pider

Mariahilf-Kapelle beim "Hotel Post"

Der Gastwirt Martin Plangger ließ die Mariahilfkapelle 1777 direkt an der Staatsstraße erbauen.

Auf dem Altarbild sind außer dem Mariahilf-Motiv der hl. Martin mit Gans und der hl. Georg als Drachentöter dargestellt.

Im Jahr 2004 weihte Hw. Pfarrer Pfeifer Anton am Georgi-Tag (23. April) die neu gegossene Glocke der Mariahilf-Kapelle.

Foto: M.C.

Kapelle zum hl. Antonius von Padua in Padöll

Die Kapelle wurde von Plangger und Maria Katharina Schwarzin gestiftet und 1731 erbaut.

Patrozinium: 13. Juni.

Foto: M.C.

Kapelle zur Heiligsten Dreifaltigkeit

bei den Fischerhäusern

Die Kapelle geht laut einer Urkunde auf das Jahr 1812 zurück.

Der Altar der Fischerhäuser-Kapelle war ursprünglich ein Seitenaltar in der Klosterkirche Marienberg.

Die Pietà befand sich früher am Seitenaltar der Pfarrkirche von St. Valentin.

1985 wurde die Kapelle restauriert.

Foto: M.C.

Maria-Lourdes-Kapelle

Die Kapelle  neben der Staatsstraße am nördlichen Dorfeingang wurde von Frau Paula Prinoth gestiftet, 1891 erbaut und 2 Jahre später geweiht.

Im Altarraum ist die Statue der hl. Gottesmutter bei ihrer Erscheinung in der Grotte dargestellt.

Nach fast 100 Jahren, 1988/89, wurde die Kapelle innnen und außen restauriert.

Foto: M.C.

LANGTAUFERS

Pfarrei zum hl. Martin in Pedroß

Pfarrei zum hl. Nikolaus in Hinterkirch

Hinterkirch: Hl. Nikolaus


Patrozinium: 06. Dezember


1870m ü. d. Meer



Langtaufers 81


39027 Langtaufers

Pedross: Hl. Martin von Tours


Patrozinium: 11. November


1690m ü. d. Meer



Gesamt: ca. 447 Seelen

Der Pfarrgemeinderat von Langtaufers


  • Stecher Alois - Vorsitzender
  • Thöni Rita - Vizevorsitzende
  • Folie Edith
  • Thöni Heinrich
  • Folie Joseph
  • Thöni Stefan

Kirchen und Kapellen in der Pfarrei Langtaufers

Pfarrkirche zum hl. Martin in Pedroß  (11. November)

Foto: Alois Stecher

Die Kirche in Pedroß wird das erste mal in einem Stiftbrief aus dem Jahr 1727 erwähnt. 1827 wurde diese alte Kirche in Pedroß vergrößert, sie hatte 3 Altäre und wurde am 8. Oktober 1832 vom Brixner Fürstbischof eingeweiht. Die alte Pfarrkirche wurde nach dem Bau der neuen Pfarrkirche dem Verfall überlassen, diente lange als Magazin und wurde schließlich zu einem Wohnhaus mit Stall und Stadel umgebaut. Der Hochaltar dieser Kirche stand ursprünglich in Pfunds und steht heute in der Pfarrkirche von Karthaus im Schnalstal.

Von 1908 bis 1912 wurde in Pedroß eine neue Kirche im neugotischen Stil gebaut, ebenfalls zu Ehren des hl. Martin, da die alte Kirche weder renovierungsfähig gewesen wäre, noch stilgerecht aussah.

An der Pfarrkirche erinnert heute noch ein Gedenkstein an den Erbauer der Kirche, Pfarrer Franz Habicher, welcher durch ausgiebige Spendensammlungen die Finanzierung der neuen Kirche sicherte. Viele Arbeiten wurden von den Männern und Frauen aus Pedross selbst erledigt, teilweise mit Unterstützung aus den Nachbarortschaften. Die Kirche besitzt 3 Altäre, eine Kanzel und 4 Glocken. Der gelungene Bau gilt weitum als Schmuckstück unter den Kirchen. 1998 wurde das Kirchendach neu eingedeckt.

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens wurden 2012 weitere Renovierungsarbeiten durchgeführt.

Pfarrkirche zum hl. Nikolaus in Hinterkirch (06. Dezember)

Die Kirche liegt im inneren Teil des Langtauferertales auf einem Hügel und hat das Weißkugelmassiv im Hintergrund. Das genaue Alter der Kirche ist nicht bekannt, sie ist aber sicher sehr alt, denn es ist überliefert, dass sie 1440 wiederausgesöhnt wurde.

Die zweite Patronin der Kirche ist die hl. Magdalena (22. Juli), und am Sonntag vor dem Fest der hl. Magdalena wird alljährlich eine Prozession abgehalten. Die Kirche liegt auf 1873 m und ist damit eine der höchstgelegenen Pfarrkirchen der Diözese Bozen-Brixen. In den 30er Jahren des 17. Jh. wurde die Kirche geplündert, das gesamte Kircheninventar wurde von Soldaten mitgenommen.

Ursprünglich war die Kirche im gotischen Stil erbaut, sie wurde später barockisiert und im Jahre 1890 wegen Platzmangels verlängert. Neben dem Hauptalter, der dem hl. Nikolaus und der hl. Magdalena geweiht ist, befindet sich noch ein dem hl. Aloisius geweihter Nebenaltar in der Kirche. Im mächtigen Turm der Kirche hängen 4 Glocken. Der Friedhof befindet sich südlich der Kirche und wurde in den Jahren 2003/2004 von der Gemeindeverwaltung Graun erweitert.

Kapelle von Raffein (Maria Magdalena, 22. Juli)

Foto: Othmar Pider

Diese Kapelle wurde vermutlich vor 300 bis 400 Jahren erbaut. Es ist ein kleiner Bau mit Apsis, Schindeldach und hölzernem Glockentürmchen (eine Glocke). An den Wänden hängen Heiligenbilder und Kreuzwegstationen. Patronin ist die hl. Maria Magdalena (volkstümlich "Marlene").

Bei einem Lawinenabgang am 20.01.1951 wurden zwar einige Häuser zerstört, die Kapelle blieb aber - bis auf den Glockenturm - verschont. Der Turm wurde mitgerissen, aber nicht beschädigt, sodass er wieder aufgesetzt werden konnte.

Früher wurde dreimal am Tag das "Ave Maria" geläutet, von den Raffeinern selbst, abwechselnd für jeweils ein Jahr; heute läutet die Glocke bei einem Todesfall im Weiler Malsau/Raffein.

Kapelle in Kapron

(Hl. Mutter Gottes, hl. Josef, hl. Johannes Evang.)

Foto: Othmar Pider

Die Kapelle in Kapron wurde 1743 von Herrn Josef Blaas erbaut. 1908 wurde die damals bereits ganz verwahrloste und baufällige Kapelle von Aloisia Blaas mit 800 Kronen renoviert, 1980 ein weiteres Mal, wobei hierbei eine zweite Glocke installiert wurde.

Die Kapelle hat drei Patrone: die Mutter Gottes, den hl. Josef und den hl. Johannes (Evangelist). Außerdem befindet sich in der Kapelle ein Bild des hl. Sebastian.

Es gibt keinen Hochaltar, stattdessen befindet sich  eine Herz-Jesu-Statue in einer Wandnische. Bei Beerdigungen, Prozessionen und Bittgängen werden die Glocken geläutet. Von Pedross aus führt ein Bittgang zur Kaproner Kapelle.

Kapelle in Perwarg

Foto: Othmar Pider

Diese einfache Kapelle gehört den Perwargern; sie hat ein Schindeldach und einen kleinen Glockenstuhl samt Glocke, auf einer Altarmensa steht ein Bild des schmerzhaften Heilands.

Der im 18. Jh. gemalte Kreuzweg wurde aus Sicherheitsgründen entfernt. Anfang der 80er Jahre wurde die Kapelle renoviert. Auch zu dieser Kapelle führt von Pedross aus ein Bittgang.

Kapelle in Ochsenberg zum hl. Wendelin

(21. bzw. 20. Oktober)

Foto: Othmar Pider

Neben der auf 2152 m gelegenen Ochsenbergalm steht eine dem hl. Wendelin geweihte Kapelle. Der hl. Wendelin ist der Patron der Hirten, welche die Kapelle auch pflegen müssen.

Das Altarbild zeigt die Muttergottes und die Heiligen Martinus, Pirmin und Wendelin. Die zwei Statuen neben dem Altarbild stellen den hl. Rochus und den hl. Christophorus dar. Vor einigen Jahren (1999) wurde der Kapelle ein kleiner Glockenstuhl aufgesetzt, welcher im Winter allerdings wegen der Lawinengefahr abgenommen wird.

Am ersten Sonntag im Juli findet nachmittags ein Bittgang zur Kapelle statt, auf der Kaproner Alm ist an diesem Tag die Vieh- und Almsegnung. Am 20. Oktober wird üblicherweise eine hl. Messe im Ochsenberg gefeiert.

Kapelle in Pleif zur hl. Agatha (5. Februar)

Foto: Othmar Pider

Diese Kapelle im Weiler Pleif ist relativ groß, hell und geräumig, sie bietet den Gläubigen auf mehreren Bänken Platz.

Auf dem Dach ist ein gemauertes Glockentürmchen aufgesetzt.

An den Wänden hängt ein Kreuzweg, der Altar zeigt die hl. Agatha.

Kapelle in Pazin zur Erscheinung der Muttergottes in Lourdes (11. Februar)

Foto: Othmar Pider

Diese Kapelle im Weiler Pazin steht auf 1760 m Seehöhe. Sie hat einen ca. 2 m hohen Turm aus Holz mit einer Glocke aus dem Jahre 1853.

Im Inneren der Kapelle findet man viele Malereien und Verzierungen. Im Altarraum steht in einer Nische aus Steinen eine Statue der Lourdes-Muttergottes. 12 Bänke bieten den Gläubigen Kniegelegenheit.

Üblicherweise wird von April bis Oktober in dieser Kapelle einmal im Monat ein Gottesdienst gefeiert. Vor Christi Himmelfahrt wird außerdem ein Bitttag organisiert, an dem die Bewohner des Innertales von Hinterkirch zur Kapelle in Pazin kommen.

Kapelle in Patscheid

Diese kleine Kapelle mit Dachreiter und Glocke ist vermutlich im 17. Jh. erbaut worden und laut einer Inschrift 1794 im Auftrag von Gabriel Fallie renoviert und gemalt.

In der Kapelle hängt ein Altarbild mit der hl. Gottesmutter, dem hl. Josef und der hl. Anna.


Foto: Othmar Pider

Kapelle in Gschwell

Die Kapelle im Weiler Gschwell wurde in der ersten Hälfte des 17. Jh. erbaut; sie liegt auf 1820 m Seehöhe, hat einen Dachreiter mitsamt Glocke und einen holzgeschnitzten Altar aus dem Ende des 17. Jh.

Die Innenwände sind mit Fresken ausgemalt, welche die 4 Erzengel Michael, Gabriel, Raffael und Uriel sowie die Heiligen Rochus, Andreas, Johannes der Täufer, Barbara, Martinus und Florian zeigen.

Foto: Othmar Pider

Kapelle in Melag

Foto: Othmar Pider

Die Kapelle liegt inmitten der Häusergruppe von Melag und stammt aus dem 17. Jahrhundert. Sie hat einen hölzernen Dachreiter mit einer Glocke, welche heute noch morgens und abends zum "Engel des Herrn" geläutet wird. Ein Gemälde im Inneren der Kapelle zeigt die Krönung Mariens, ein anderes zeigt die Flucht der hl. Familie nach Ägypten.

5. Dezember, dem Vorabend des Patroziniumfestes von Hinterkirch, halten die Bewohner von Melag in ihrer Kapelle eine Andacht. In der Bittwoche führt ein Bittgang von Hinterkirch zur Kapelle von Melag.


Eine Sage über die Kapelle von Melag erzählt, dass "ein Mädchen aus Melag an einem schönen, sonnigen Tag in den Wald ging, um Pilze zu sammeln. Als sie einige Pilze in ihrem Korb hatte, fing es leicht an zu regnen. Das Mädchen hatte sich dabei nichts gedacht und pflückte ganz normal weiter. Nach einigen Minuten fing es mehr an zu regnen und das Mädchen stand unter einem Baum. Plötzlich hörte es einen kräftigen, lauten Donner und bekam sehr große Angst und wollte so schnell wie möglich nach Hause. Also ging das Mädchen ängstlich los. Auf dem langen Weg nach Hause hatte das Mädchen gebetet, dass ihr nicht geschieht. Doch auf einmal hörte das  Mädchen die Glocken von der Kapelle in Melag läuten. Schon wenige Minuten danach verzog sich das schlimme Gewitter und das Mädchen war so froh wie noch nie zuvor."

Kapelle auf der Weißkugelhütte

Foto: Othmar Pider

Direkt neben der Weißkugelhütte liegt diese Kapelle auf 2542 Metern, eingebettet in die herrliche Gletscherwelt des Langtauferertales. Der damalige Hüttenwirt Franz Josef Hohenegger hat in den Jahren 1961 - 1963 den Bau dieser Kapelle veranlasst. Am Bau der Kapelle waren in erster Linie die Langtauferer selbst beteiligt, aber auch so mancher Gast und Bergsteiger packte mit an. Holz, Schindeln und Zement mussten von Langtaufers aus hinaufgetragen werden, Steine und Sand fand man oben genug.

Von 1964 bis 1970 war die Weißkugelhütte vom Militär besetzt und die Kapelle diente als Abstellraum. Ein kleiner Glockenstuhl war seit Baubeginn vorhanden, die zugehörige Glocke wurde aber erst Anfang der 70er Jahre von einem Ehepaar aus Freiburg spendiert. In der Kapelle befindet sich ein einfacher Altar mit einer eingelassenen Reliquie. An einem Sonntag im September wird jeweils ein Gottesdienst für verunglückte Wanderer, Bergsteiger und Bergführer gefeiert.

Informationen (Biografien etc.) zu den Heiligen finden Sie beispielsweise hier.



Quellen:  "Kirchen und Kapellen rund um den Reschensee", Provinz-Verlag, Othmar Pider, Stefan Hainz, Peter Pircher, 2005

Die obigen Informationen stammen zum größten Teil aus dem Buch "Kirchen und Kapellen rund um den Reschensee", Provinz-Verlag, Othmar Pider, Stefan Hainz, Peter Pircher, 2005. In diesem Buch finden Sie noch sehr viele zusätzliche, mühevoll recherchierte und detaillierte Informationen und Bilder zu den Kirchen und Kapellen in der Seelsorgeeinheit Graun i.V.

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